Mardorf genießen

Mardorf genießen – kulinarische Entdeckungen am Nordufer des Steinhuder Meeres
Die kulinarische Seite der Nordseite

Wenn vom Steinhuder Meer gesprochen wird, steht häufig Steinhude im Mittelpunkt. Doch wer den See einmal von der Nordseite aus erlebt hat, weiß: Auch Mardorf besitzt seinen ganz eigenen Charakter.

Das Nordufer verbindet Wasser und Natur mit Fahrradtouren, Segelsport, Camping, Landwirtschaft und einer Gastronomie, die sich im Laufe der Jahrzehnte entwickelt hat.

Hier finden sich Restaurants direkt am Wasser, traditionelle Ausflugslokale, Fischgastronomie, Biergärten, Cafés und Hofläden. Einige Betriebe blicken auf eine lange Geschichte zurück, andere stehen für moderne gastronomische Konzepte.

Und auch die Gastronomiegeschichte selbst ist in Mardorf noch sichtbar. Manche Lokale sind geblieben, andere gibt es heute nicht mehr. Ihre Namen und Erinnerungen gehören trotzdem zur Geschichte des Ortes.

Genau diese Mischung macht Mardorf kulinarisch interessant.


Fischstübchen – seit Jahrzehnten direkt am Wasser

Eines der bekanntesten gastronomischen Häuser am Nordufer ist das Fischerstübchen.

Direkt am Ufer des Steinhuder Meeres gelegen, besteht der Betrieb bereits seit 1969. Was einst als Kiosk begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem Restaurant mit Gästezimmern und Campingplatz. Heute bietet das Fischerstübchen deutsche und regionale Küche sowie Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Kaffee und Kuchen. Von der überdachten Terrasse haben Gäste direkten Blick auf das Steinhuder Meer.

Damit ist das Fischerstübchen ein schönes Beispiel dafür, wie sich die Gastronomie am Nordufer gemeinsam mit dem Tourismus verändert hat.

Aus einem einfachen Anlaufpunkt für Ausflügler wurde ein gastronomischer Betrieb, der bis heute eng mit dem Wasser verbunden ist.

Alte Schmiede – Fisch, Biergarten und Ausflugslokal

Ein besonderer Platz in der Mardorfer Gastronomie gehört der Alten Schmiede.

Das Bistro und Fischlokal steht für eine eher unkomplizierte Form des Genusses. Im Mittelpunkt stehen Fischspezialitäten und weitere regionale beziehungsweise deutsche Gerichte. Dazu kommt ein großzügiger Biergarten mit rund 80 Sitzplätzen.

Gerade nach einem Spaziergang oder einer Fahrradtour bietet sich die Alte Schmiede als Zwischenstopp an. Wer mit der Familie unterwegs ist, findet hier ebenfalls passende Voraussetzungen: Die Gastronomie ist familienfreundlich, verfügt über Fahrradstellplätze und einen Streichelzoo und eignet sich damit auch für einen längeren Ausflugsaufenthalt.

Die Alte Schmiede zeigt damit eine andere Seite der Mardorfer Gastronomie als ein Restaurant direkt an der Promenade:

Fisch, Biergarten, Natur und eine entspannte Ausflugspause.

Gerade diese unkomplizierte Verbindung passt hervorragend zu Mardorf und zur Nordseite des Steinhuder Meeres.


Alte Moorhütte – Ausflugsgastronomie mit Geschichte

Eine ganz besondere Geschichte erzählt die Alte Moorhütte.

Das heutige Café, Restaurant und Ausflugslokal liegt ruhig in der Nähe des Sees und direkt am Rundweg. Gerade für Spaziergänger und Radfahrer ist die Alte Moorhütte ein klassischer Ort für eine Pause.

Auf der Speisekarte finden sich typische Spezialitäten aus der Region. Eine besondere Spezialität des Hauses ist die hausgemachte Sülze. Dazu kommen Kaffee und Kuchen, und die Terrasse beziehungsweise der Kaffeegarten lädt zum Verweilen ein.

Interessant ist vor allem die Geschichte des Standorts.

Bereits 1927 stand hier ein Kiosk. Über die Jahre wurde dieser immer weiter vergrößert und entwickelte sich zur heutigen Alten Moorhütte. Besonders ungewöhnlich: Beim Ausbau wurde eine vorhandene Eiche in das Gebäude integriert, anstatt sie zu fällen.

Damit ist die Alte Moorhütte mehr als ein Restaurant.

Sie gehört selbst zur Geschichte der Mardorfer Ausflugskultur.


Die Neue Moorhütte – wenn ein Gasthaus zur Erinnerung wird

Wer ältere Mardorfer Gastronomiegeschichte betrachtet, stößt auch auf die Neue Moorhütte.

Dabei muss man zwischen Vergangenheit und Gegenwart unterscheiden: Die frühere Gaststätte existiert heute nicht mehr als gastronomischer Betrieb.

Der Name ist jedoch nicht verschwunden.

Die frühere Gaststätte wurde später vom Akademischen Seglerverein genutzt. Gleichzeitig erinnert heute der Aussichtsturm „Neue Moorhütte“ am Mardorfer Ufer weiterhin an diesen Namen.

Damit ist die Neue Moorhütte ein schönes Beispiel dafür, dass Gastronomiegeschichte nicht immer bedeutet, dass ein Restaurant erhalten bleibt.

Manchmal bleibt nur der Name.

Und manchmal lebt eine Erinnerung gerade dadurch weiter.


Früher: Lüttjen Mardorf und die ersten Ausflugslokale

Auch die Geschichte des heutigen Fischerstübchens zeigt, wie alt die Ausflugsgastronomie am Nordufer tatsächlich ist.

Vor dem heutigen Betrieb gab es an dieser Stelle bereits andere gastronomische Angebote. Überliefert sind unter anderem das „Lüttjen Mardorf“ und später eine kleine Strandgaststätte.

Mit dem zunehmenden Tourismus und der wachsenden Bedeutung des Nordufers entwickelte sich die Gastronomie weiter.

Aus kleinen Kiosken und einfachen Gaststätten wurden Restaurants und Ausflugslokale.

Diese Entwicklung ist ein Spiegel dessen, wie sich auch Mardorf selbst verändert hat.


Moderne Küche am Wasser – San Stefan

Mardorf lebt allerdings nicht nur von seiner gastronomischen Vergangenheit.

Ein Beispiel für die heutige, modernere Seite ist das Restaurant San Stefan am Segel-Club Mardorf.

Das Restaurant liegt direkt an der Uferpromenade und verbindet die Nähe zum Wasser mit einer deutsch-mediterranen Küche. Durch die Lage und die Fensterfront entsteht ein unmittelbarer Bezug zum Steinhuder Meer.

So treffen am Nordufer unterschiedliche gastronomische Stile aufeinander.

Auf der einen Seite stehen traditionelle Fischlokale und Ausflugsgastronomie.

Auf der anderen Seite finden Gäste moderne Küchenkonzepte.

Gerade diese Mischung macht Mardorf vielseitig.


Fisch gehört auch am Nordufer dazu

Wie in Steinhude ist auch in Mardorf die Fischküche eng mit der Lage am Steinhuder Meer verbunden.

Die Alte Schmiede führt Fischspezialitäten ebenso wie andere regionale und deutsche Gerichte. Im Fischerstübchen gehört Fisch ebenfalls zur regionalen Küche.

Damit bleibt der Fisch ein wichtiger Bestandteil der gastronomischen Identität des Nordufers.

Gleichzeitig wird deutlich, dass Fisch längst nicht die einzige kulinarische Möglichkeit ist.

Die heutige Gastronomie in Mardorf ist vielfältiger geworden und bietet unterschiedliche Küchen und gastronomische Erlebnisse.


Hofläden – Genuss beginnt nicht erst im Restaurant

Eine Besonderheit Mardorfs liegt außerdem in der Verbindung von Gastronomie und Landwirtschaft.

Im Ort gibt es mehrere Hofläden, in denen regionale und saisonale Produkte direkt verkauft werden.

Der Hofladen Denker ist ein Familienbetrieb mit eigener Landwirtschaft. Neben selbst angebauten Kartoffeln werden dort weitere regionale und saisonale Produkte angeboten.

Auch der Hofladen Niemeyer bietet eine breite Auswahl. Dort finden sich unter anderem Milch- und Käseprodukte, Obst und Gemüse, Brot, Kuchen, Eis, Getränke sowie weitere regionale Produkte. Das Angebot wurde außerdem um vegetarische, vegane und glutenfreie Produkte erweitert.

Damit beginnt regionale Küche manchmal nicht in der Restaurantküche.

Sie beginnt auf dem Feld.


Vom Hof auf den Teller

Gerade diese Verbindung macht Mardorf kulinarisch interessant.

Wer einen Tag am Nordufer verbringt, kann nicht nur essen gehen.

Man kann regionale Produkte kennenlernen, direkt beim Erzeuger einkaufen und anschließend in einem Restaurant oder Café einkehren.

Im Frühjahr stehen andere Produkte im Mittelpunkt als im Herbst.

Im Sommer locken frisches Obst und Gemüse.

Und wenn die Kürbissaison beginnt, wird auch das Angebot in den Hofläden entsprechend bunt.

Die regionalen Produkte und die Gastronomie erzählen damit dieselbe Geschichte – nur an unterschiedlichen Stellen.


Mardorf als Ziel für Radfahrer und Ausflügler

Die Gastronomie am Nordufer ist eng mit dem Ausflug verbunden.

Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, möchte nicht unbedingt lange nach einem Restaurant suchen. Ein Biergarten, ein Fischlokal, ein Café oder ein Hofladen direkt an beziehungsweise nahe der Strecke kann Teil des Tagesablaufs werden.

Mardorf eignet sich dafür besonders gut.

Eine Fahrradtour.

Eine Pause in der Alten Schmiede.

Ein Kaffee im Fischerstübchen.

Ein Spaziergang am Wasser.

Ein Einkauf im Hofladen.

Und vielleicht am Abend noch einmal ein Essen mit Blick auf das Meer.

So lässt sich der Tag ganz individuell gestalten.


Genuss am Wasser – eine andere Perspektive auf das Steinhuder Meer

Das Nordufer bietet dabei eine andere Perspektive als Steinhude.

Von Mardorf aus wirkt das Steinhuder Meer oft ruhiger und stärker mit Natur und Landschaft verbunden.

Die Gastronomie greift dieses Umfeld auf.

Das Fischerstübchen liegt direkt am Ufer.

Die Alte Moorhütte liegt am Rundweg und im Grünen.

San Stefan verbindet Gastronomie und Segelsport.

Die Alte Schmiede bietet Biergarten und Ausflugsatmosphäre.

Und die Hofläden führen hinein in die landwirtschaftlich geprägte Umgebung.

So entsteht ein ganz eigener Charakter.


Was es nicht mehr gibt, gehört trotzdem zur Geschichte

Ein besonders spannender Aspekt der Mardorfer Gastronomie ist der Blick zurück.

Nicht jedes Lokal, das früher selbstverständlich zum Ort gehörte, existiert heute noch.

Die Neue Moorhütte ist dafür ein gutes Beispiel.

Auch frühere Kioske und Gaststätten am Standort des heutigen Fischerstübchens gehören zur Geschichte.

Für langjährige Gäste sind solche Namen oft mit persönlichen Erinnerungen verbunden.

Vielleicht mit einem Eis aus Kindertagen.

Mit einem Familienausflug.

Mit einem Sonntagnachmittag.

Oder mit einem Sommerabend am See.

Solche Erinnerungen gehören zwar nicht mehr zur aktuellen Speisekarte, aber sehr wohl zur Geschichte des Ortes.


Alte Namen, neue Gastronomie

Genau darin liegt eine besondere Qualität der Mardorfer Gastronomie.

Sie bewahrt nicht alles.

Aber sie trägt vieles weiter.

Die Alte Moorhütte ist heute noch geöffnet.

Das Fischerstübchen blickt auf eine Geschichte seit 1969 zurück.

Die Alte Schmiede gehört weiterhin zum gastronomischen Angebot.

San Stefan steht für eine moderne Form der Gastronomie am Wasser.

Und die Hofläden zeigen, dass regionale Produkte nach wie vor eine wichtige Rolle spielen.

Daneben erinnern alte Namen wie die Neue Moorhütte an eine gastronomische Vergangenheit, die heute nicht mehr in derselben Form existiert.

Vergangenheit und Gegenwart liegen damit erstaunlich nah beieinander.


Ein kulinarischer Tag in Mardorf

Wer die Nordseite des Steinhuder Meeres einmal bewusst kulinarisch erleben möchte, könnte den Tag beispielsweise mit einem Frühstück beginnen.

Anschließend geht es zu Fuß oder mit dem Fahrrad Richtung Wasser.

Zur Mittagszeit wartet vielleicht ein Fischgericht in der Alten Schmiede oder im Fischerstübchen.

Am Nachmittag locken Kaffee und Kuchen – vielleicht in der Alten Moorhütte.

Danach geht es noch einmal ans Wasser.

Und auf dem Rückweg kann ein Hofladen die Gelegenheit bieten, regionale Produkte mit nach Hause zu nehmen.

So wird aus einer Fahrradtour oder einem Spaziergang eine kulinarische Entdeckungsreise.


Mardorf schmeckt nach Nordufer

Mardorf hat gastronomisch seinen eigenen Charakter.

Hier geht es um Fisch und regionale Küche.

Um Biergärten und Ausflugslokale.

Um Frühstück und Kaffee.

Um Hofläden und Produkte direkt vom Erzeuger.

Um Restaurants mit Blick auf das Wasser.

Aber auch um Erinnerungen an die Gastronomie vergangener Jahrzehnte.

Die Alte Moorhütte erzählt von den Anfängen der Ausflugsgastronomie.

Das Fischerstübchen zeigt, wie aus einem Kiosk ein Restaurant werden konnte.

Die Alte Schmiede steht für Fisch, Biergarten und Familienausflug.

San Stefan zeigt die moderne Seite des Nordufers.

Und die Hofläden verbinden Landwirtschaft und kulinarischen Genuss.


Eine kulinarische Reise, die immer wieder neu sein kann

Vielleicht ist genau das das Schöne an Mardorf:

Man kann den Ort immer wieder besuchen und dabei etwas anderes entdecken.

Einmal steht der Fisch im Mittelpunkt.

Ein anderes Mal Kaffee und Kuchen.

Im Frühling vielleicht Spargel.

Im Herbst Kürbis.

An einem sonnigen Tag sitzt man im Biergarten.

An einem anderen macht man es sich bei einem gemütlichen Essen drinnen bequem.

Und manchmal entdeckt man statt eines neuen Gerichts einfach eine alte Geschichte.

Denn auch das gehört zum Genuss:

Zu wissen, was einen Ort besonders macht.

Mardorf ist deshalb nicht nur die Nordseite des Steinhuder Meeres. Es ist eine eigene kulinarische Welt – zwischen Wasser, Landwirtschaft, Ausflugsgastronomie und gelebter Geschichte.

 

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